Aus dem eigenen Keller

Ein reales Feuchteproblem – über Jahre gemessen.

SmartHygro entstand nicht am Schreibtisch, sondern aus einem konkreten Schimmelproblem in einem rund 100 m² großen Vollkeller.

Als der Windzug verschwand

Das 1973 gebaute Haus besaß neun nahezu ungedichtete Kellerfenster. Zusammen mit einer alten Ölheizung und rund 5.000 Litern Jahresverbrauch sorgten sie unfreiwillig für Luftaustausch und Trocknung.

Nach dem Austausch gegen moderne Fenster war der Keller dicht. Feuchtigkeit diffundierte weiterhin durch Boden und Wände und kam zusätzlich durch nasse Wäsche hinein. Schon bald entstanden in mehreren Räumen Stockflecken; eine Holztür war einmal vollständig befallen.

Stockflecken an einer Kellerwand im ehemaligen Öltankraum

Überraschend kritisch: der warme Heizungskeller

Auch neben der warmen Gasheizung mit 180-Liter-Warmwasserspeicher entstanden in den Außenecken des früheren Öltankraums Stockflecken. Dort traf warme, feuchte Raumluft auf kühlere Oberflächen, ohne dass die Heizungsabwärme ausreichend zirkulierte.

1.321
Tage Langzeitmessung

11,2 W
mittlere Leistungsaufnahme

ca. 34 €
rechnerische Stromkosten pro Jahr

Berechnung mit 0,34 €/kWh. Die überschlägige Kalkulation einer energetischen Kellersanierung für dieses konkrete Gebäude liegt bei etwa 30.000 €. Das ist kein allgemeiner Kostenvergleich, sondern der Ausgangspunkt dieses Projekts.